Übersetzen und Dolmetschen
DE/IT/EN
hm@buerozwei.berlin

Henrieke Markert, Jahrgang 1985, studierte Romanistik und Kunstgeschichte an der TU Dresden und Universität Trient im Rahmen eines deutsch-italienischen Doppelstudiengangs (Abschluss: dt. Magister und it. M.A. in Vergleichender Literaturwissenschaft). Anschließend Master im Fach Konferenzdolmetschen (Deutsch, Italienisch, Englisch) an der Universität Heidelberg und Gastsemester am Middlebury Institute of International Studies (USA). Seit 2015 arbeitet sie als freiberufliche Übersetzerin, Dolmetscherin und Live-Untertitlerin (rbb Fernsehen) mit den Sprachen Deutsch, Italienisch und Englisch. 2017 war sie Stipendiatin des Hieronymus-Programms für Nachwuchsübersetzer mit dem Romanprojekt Il grande animale von Gabriele Di Fronzo sowie der Berliner Übersetzerwerkstatt mit dem Comicroman Gli ultimi giorni di Pompeo von Andrea Pazienza. Sie ist allgemein beeidigte und öffentlich bestellte Übersetzerin und Dolmetscherin für die italienische Sprache und ist ehrenamtlich in der Berliner Initiative für gutes Dolmetschen rund um Asyl und Migration sowie bei NoBorder Camp Berlin Reloaded engagiert.

Schwerpunkte in der Übersetzungsarbeit:

Gegenwartsliteratur, Graphic Novel

Bildende Kunst (Malerei, Bildhauerei, Fotografie, Grafik), Kunstgeschichte, Kunstwissenschaft, Ausstellungskataloge, Architektur, Film, Sprachwissenschaft, Klima, Migration

Fiktionale Texte:

Getrennt ist nie gleich (Separate is never equal) von Duncan Tonatiuh, Abrams Books for Young Readers 2014, deutsche Übersetzung für das internationale literaturfestival berlin 2018.

Lustige Gerippe (Funny Bones) von Duncan Tonatiuh, Abrams Books for Young Readers 2015, deutsche Übersetzung für das internationale literaturfestival berlin 2018.

Die letzten Tage von Pompeo (Gli ultimi giorni di Pompeo) von Andrea Pazienza 1985, deutsche Probeübersetzung Berliner Übersetzerwerkstatt 2017.

Das große Tier (Il grande animale), Gabriele Di Fronzo (nottetempo 2015), Probeübersetzung für das Hieronymus-Programm für Nachwuchsübersetzer 2017, Link.

Sachtexte:

Zwischen Träumen und täglicher Arbeit: Gedanken zu Alina Szapocznikows Atelier von Kirsty Bell, In: A. Bonacina, M. Dziewanska & L. Heese (Hg.) „Alina Szapocznikow – Menschliche Landschaften“, Verlag Walther König 2018, 212 S.

Radical Software (Zeitschrift), Übersetzung von Artikeln anlässlich der Ausstellung Radical Software. The Raindance Foundation, Media Ecology and Video Art, ZKM Karlsruhe 2017, Link zu den Texten.

Paolo Virzì – Die Extraklasse der italienischen Komödie von Christos Acrivulis, Zambon Editore 2016.

Il socialismo e la nazione von Antonio Negri, Redemanuskript für GLOBALE, ZKM Karlsruhe 2015.

Das Dublin-System und Italien: Ein unklares Verhältnis von Loredana Leo, ASGI – Associazione per gli Studi Giuridici sull’Immigrazione 2015, 47 S.

La nuova arte sovietica: una prospettiva non ufficiale – ZKK Rereading: Die Dissens-Biennale 1977 in Venedig, M. Bertelé, S. Frimmel (Hg.), Edition Schublade 2014, 68 S.

Referenzen Dolmetschen:

internationales literaturfestival berlin, Italian Film Festival Berlin, Literarisches Colloquium Berlin, Rosa‑Luxemburg-Stiftung, CinemAperitivo Babylon Berlin, Kulturprojekte Berlin, Meeting Place Berlin

Seminare:

Einführung ins Lektorat (mit Henrike Doerr), 2018 Berlin

Seminar für literarisches Übersetzen Italienisch-Deutsch (mit Karin Krieger), 2018 Lenzburg

XV Giornate della traduzione letteraria, Rom 2017